NVMe-Datenrettung: M.2 & PCIe-SSDs retten
NVMe-SSDs (Non-Volatile Memory Express) sind die schnellsten Consumer-Speicher der Gegenwart. Direkt über PCIe angebunden, erreichen sie Lese- und Schreibraten weit jenseits der SATA-Limits. Doch genau diese hohe Integration und Geschwindigkeit macht NVMe-Datenrettung technisch anspruchsvoll. Wir sind auf moderne NVMe-Laufwerke spezialisiert und retten Daten auch bei komplexen Defekten.
Welche NVMe-SSDs retten wir?
- M.2 NVMe – die häufigste Bauform in modernen Notebooks und Desktops
- PCIe-Steckkarten-SSDs – High-End-Modelle mit eigener Steckkarte
- U.2 / U.3-SSDs – Server- und Enterprise-Bereich
- BGA-NVMe – verlötete SSDs in Ultrabooks und Tablets
Hersteller: Samsung (970/980/990 EVO und Pro), Western Digital (SN850, SN770, SN550), Crucial (P1, P2, P3, P5, T700), Kingston, Corsair, Seagate FireCuda, Sabrent, ADATA und viele mehr.
Was ist bei NVMe besonders?
Höhere Komplexität durch direkten PCIe-Zugriff
NVMe-SSDs nutzen das PCIe-Protokoll direkt – ohne den Umweg über SATA-Controller. Das macht sie schnell, aber auch komplexer im Aufbau. Klassische Datenrettungs-Tools für SATA-SSDs greifen hier nicht.
Hohe Speicherdichte durch 3D-NAND
Moderne NVMe-SSDs nutzen TLC- oder QLC-NAND mit bis zu 232 Schichten. Die Speicherzellen sind extrem dicht gepackt – das macht das Auslesen mit Programmiergeräten anspruchsvoller und erfordert spezielle Adapter.
Hardware-Verschlüsselung
Viele NVMe-SSDs verschlüsseln die Daten standardmäßig mit AES-256 (OPAL, eDrive). Ohne den richtigen Schlüssel bleiben die Daten auch nach erfolgreichem Auslesen unzugänglich. Das ist eines der größten Hindernisse bei moderner SSD-Datenrettung.
Häufige Defekte an NVMe-SSDs
- Controller-Defekt: Phison, SiliconMotion, Samsung-eigene Controller
- Firmware-Bugs: bekannte Probleme bei einigen WD- und Samsung-Modellen
- Überhitzung ohne Kühlkörper: Thermal Throttling, dauerhafte Schäden
- Spannungsschäden
- Power-Cycling-Bug: SSD verschwindet plötzlich aus dem System
Unser Vorgehen bei NVMe-Datenrettung
- Diagnose: PCIe-Signalanalyse, Controller-Identifikation, Firmware-Status
- Stabilisierung: Power-Reset, Firmware-Recovery, Bypass-Tools
- Bei schwerem Defekt: Chip-off-Verfahren mit BGA-Reballing
- Auslesen der NAND-Chips über spezielle Programmer mit NVMe-Adapter
- De-Mapping, Entschlüsselung (wenn Schlüssel vorhanden) und Datei-Rekonstruktion
Erfolgsquote und Kosten
Bei logischen Schäden an NVMe-SSDs liegt unsere Erfolgsquote bei über 90 Prozent. Bei Hardware-Defekten typischerweise 60-85 Prozent – stark abhängig von Verschlüsselungsstatus, Controller-Modell und Schaden. Die Kosten der eigentlichen Datenrettung ermitteln wir individuell – Diagnose und Kostenvoranschlag zum Festpreis von 49 €.
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